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iPad

Das iPad ist ein Tablet-Computer des US-amerikanischen Herstellers Apple Inc., der sich durch einen berührungsempfindlichen kapazitiven Bildschirm mit Multi-Touch-Gesten bedienen lässt und der mittlerweile in der fünften Generation vorliegt. Das verwendete Betriebssystem ist Apples iOS, das auch bei den iPhones zum Einsatz kommt.[2]

Apple produzierte bis 1998 PDAs der Produktreihe Newton. Seit 2000 arbeitete das Unternehmen an einem neuen Tablet-Konzept, wobei die Entwicklungen zwischenzeitlich immer wieder eingestellt wurden. Aus diesem Projekt gingen 2007 das iPhone und 2010 das iPad hervor. Der Verkauf der ersten Generation des Apple iPad begann am 3. April 2010 in den USA. In Deutschland und in der Schweiz kam das iPad am 28. Mai 2010 auf den Markt,[3] in Österreich war es ab 23. Juli 2010 erhältlich.[4]

Das chinesische Unternehmen Proview Electronics hat am 17. Februar 2012 in den USA Klage gegen Apple eingereicht. Das Unternehmen macht Apple die Namensrechte für das iPad in China streitig. In China hatte ein Gericht am 23. Februar 2012 die Forderung des chinesischen UnternehmensProview Shenzhen abgelehnt, dem iPad-Verkauf in China Einhalt zu gebieten.[5] Apple und Proview haben ihren Rechtsstreit im Juli endgültig beendet, beide Parteien einigten sich auf Zahlung einer pauschalen Gebühr für die Nutzung der Marke „iPad“ durch Apple.[6] Nachdem im Jahr 2009 lediglich 55.000 US-Dollar für die Marke entrichtet wurden, lizenziert Apple die Marke von Proview für einen Betrag von 60 Millionen US-Dollar. Apple darf das iPad im Gegenzug dauerhaft und uneingeschränkt unter der bisherigen Bezeichnung in China verkaufen.

Als erste Stadt in den USA setzt seit 2011 die Stadt Auburn iPads in großem Umfang als Unterrichtsmittel an Grundschulen ein.[7] Kritiker glauben jedoch, dass Kinder in diesem Alter ein iPad schlichtweg nicht benötigen.[8]

Die Endmontage der einzelnen Hardwarekomponenten übernimmt das taiwanesische Unternehmen Foxconn.[9]

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iPhone

Das iPhone [ˈa͡ɪfo͡ʊn] ist eine Smartphone-Reihe des US-amerikanischen Unternehmens Apple Inc., die 2007 eingeführt wurde.[1] Es wird weitgehend über den Multi-Touch-Bildschirm gesteuert. Die Hardware und Software des iPhones sind eng mit firmeneigenen Diensten verknüpft, sodass eine einfache Bedienung[2] möglich ist.[3] Die Merkmale des iPhones hatten maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung moderner Smartphones. Bislang wurden sieben Gerätegenerationen vorgestellt, die neuesten Versionen – dasiPhone 5s und iPhone 5c – erschienen im September 2013.

Das iPhone verwendet als Betriebssystem iOS, auf dem in den vorinstallierten Anwendungen (Apps) die Funktionen eines Mobiltelefons genutzt werden können. Die weiteren vorinstallierten Apps entsprechen größtenteils den auch in Mac OS X enthaltenen Programmen, die für den mobilen Einsatz auf dem iPhone angepasst sind, darunter der Browser Safari und das E-Mail-Programm Mail. Zudem ist es möglich, weitere von insgesamt 900.000 Apps[4] aus dem App Store herunterzuladen.

Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time wählte das iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“.[5] Häufig wurden die Bedienfreundlichkeit,[6] die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung[7] und einige juristische Auseinandersetzungen um die Vermarktung in den Medien thematisiert. Bis Juli 2013 wurden mehr als 350 Millionen Geräte verkauft.

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iPod

iPod (von englisch pod ‚Kapsel‘) ist die Bezeichnung einer Serie von tragbaren digitalen Medienabspielgeräten des Unternehmens Apple, den sogenannten „Portable Media Playern“. Sie sind die weltweit meistverkauften tragbaren Musikabspieler. Seit Einführung der fünften iPod-Generation ist auch die Wiedergabe von Videodateien möglich.

Apple sieht die Verknüpfung mit der eigenen kostenlosen Software iTunes vor, um einen iPod mit multimedialen Inhalten (Musik, Bilder, Videos, Adresskontakte und Spiele) zu füllen. Der iPod lässt sich aber auch mit Software anderer Hersteller bespielen und verwalten; das Bespielen mittels betriebssystemeigenen Dateimanagern ist jedoch nicht möglich.

Die Idee, bei Apple einen Musikabspieler mit einer geräumigen Festplatte als Speichermedium zu produzieren, hatte Jon Rubinstein. Derartige Geräte waren zu der Zeit zwar auf dem Markt, jedoch wenig erfolgreich. Tony Fadell brachte das Konzept des Gespanns aus portablem Abspieler und dazugehörigem Onlinemusikvertrieb in die Firma, er arbeitete als Hardwareentwickler am iPod. Das Design der Geräte stammt von Jonathan Ive. 2002 gewann der iPod den red dot design award.

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Macintosh

Der heute einfach als Mac [mæk] bezeichnete Macintosh [ˈmækɪntɒʃ] von Apple war der erste Mikrocomputer mit grafischer Benutzeroberfläche, der in größeren Stückzahlen produziert wurde. Bis heute tragen die Personal Computer von Apple die Produktbezeichnung Mac in Kombinationen wie Mac mini, MacBook, iMac und Mac Pro.

Der erste Mac war der Nachfolger des technisch ähnlichen, aber wirtschaftlich erfolglosen und 10.000 US-Dollar teurenApple Lisa. Der Macintosh 128k wurde am 24. Januar 1984 von Apple-Mitbegründer Steve Jobs vorgestellt. Der Werbespot „1984“ für den Mac wurde beim Super Bowl XVIII aufgeführt. Zum Preis von 2495 US-Dollar (entsprach damals etwa 7200DM / ungefährer Verkaufspreis in Deutschland: 10.000 DM) erhielt man einen Rechner auf der Basis von Motorolas 68000-CPU, die mit 8 MHz getaktet war und auf 128 Kilobyte Arbeitsspeicher (RAM) zugreifen konnte – was sich schnell als zu wenig erwies. Ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk mit 400 KByte Speicherplatz und ein integrierter 9-Zoll-Monitorvervollständigten den ersten Macintosh.

Ebenso wie der Vorgänger Lisa war auch der Macintosh mit einer grafischen Benutzeroberfläche und einer Mausausgestattet. Zum damaligen Zeitpunkt war dies ein völlig neuartiges Konzept für Personal Computer, da alle bisherigen Systeme auf dem Markt über Tastatureingaben in einer Kommandozeile bedient wurden. Das Betriebssystem des Macintosh hatte ursprünglich keinen Namen und wurde nur „System“ (mit angehängter Versionsnummer) genannt. Ab Version 7.5.1 hieß es dann Mac OS (abgeleitet von Macintosh Operating System). Es war von Beginn an auf die Bedienung mit der Maus zugeschnitten und enthielt zu diesem Zeitpunkt revolutionäre Konzepte, wie den „Papierkorb“, mit dem das Löschen von Dateien wieder rückgängig gemacht werden konnte, den „Schreibtisch“, Drag & Drop, das Auswählen von Text oder Objekten zwecks Änderung der Attribute und das Navigieren im Dateisystem mit Hilfe von Icons. Weitere grundlegende Konzepte, die den Anwendern die damals noch weitverbreitete Scheu vor der Benutzung von Computern nehmen sollten, waren die Undo-Funktion und die durchgängig einheitliche Bedienung verschiedenerAnwendungsprogramme.

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Apple 2

Der Apple II (auch Apple ][ oder Apple //) des Unternehmens Apple Computer gehört zu den ersten 8-Bit Mikrocomputern, die eine weite Verbreitung fanden. Der Apple II hatte bei seiner Markteinführung acht freie Steckplätze (engl. Slots) des 8-Bit Apple-Bus-Systems, mit denen er individuell erweitert werden konnte. Die Apple-II-Baureihe war ein offenes System, das heißt, alle wesentlichen Konstruktionsdetails wurden veröffentlicht. Dieses Bauprinzip wurde später von IBM kopiert und als IBM-PC vermarktet. Für das Gerät existierten zahlreiche Videospiele und Software für Privat-Anwender. Gleichzeitig war der Rechner, unter anderem wegen seines modularen und erweiterbaren Aufbaus, auch für den professionellen Einsatz geeignet, etwa für Büroanwendungen. Er wird daher in der Literatur zum Teil zu den Heimcomputern, andererseits aber auch zu den frühen Personal Computern gezählt. Die Apple-II-Baureihe war ein Vorläufer der Apple-Macintosh-Reihe, die in mehreren Aspekten einen Technologiesprung verkörperte.

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Apple 1

Der Apple I war ein von Steve Wozniak entwickelter Computer für Heimanwender, der zum ersten Modell der Firma Apple Computer wurde. 1975 arbeitete Wozniak für den Computerhersteller Hewlett-Packard, wo er erkannte, dass die Kosten für die Komponenten eines Rechners so weit gefallen waren, dass sich ein solcher für Heimanwender verwirklichen lassen müsste. An dieser Idee begann er in den kommenden Monaten mit seinem Freund Steve Jobs zu arbeiten.